Artikel von Leon

Was tun in den Ferien?

Zahlreiche Organisationen bieten auch in den Sommerferien 2018 wieder ein umfangreiches Betreuungsprogramm für Kinder an. Es gibt so viele Angebote, dass man schnell den Überblick verliert. Die Gemeinde hat deshalb einen Übersichtskalender geschaffen.


Die eigene Brauerei für zuhause

Bereits nach cirka einer Stunde riecht es eindeutig nach Brauerei. Die elf Teilnehmer des Kochkurses „Bierbrauen zu Hause“ stehen um vier große Kochtöpfe, rühren und beobachten die Thermometer. „Beim Bierbrauen muss es ziemlich genau zugehen und alles muss sehr sauber sein“ so die Kursleiterin und Bierbrauerin Silvia Hölzlwimmer-Ruff. Die Zutaten hat sie mitgebracht und sie zeigt sich total begeistert von der vhs-Küche: „Das ist toll, in einem solchen Ambiente zu arbeiten, es ist wirklich alles da, was man braucht.“ Auch die Teilnehmer sind begeistert, wie man auf dem Foto gut erkennen kann. Eine Besonderheit: am selben Tag fand im Gebäude an der Baldhamer Straße der „Tag der offenen Ohren“ der Musikschule statt. Die Kursleiterin: „Ich habe schon viel erlebt als Dozentin, aber noch nie wurde einer meiner Kurse mit einer Begrüßungsfanfare eröffnet!“ Der Kurs wird bei der vhs Vaterstetten wieder angeboten, wenn möglich bereits im nächsten Semester.


Piraten und Seefahrer in Weißenfeld

Anfang Juni hat die Kinderkrippe Weißenfeld ihr Sommerfest mit dem Motto „Piraten und Seefahrer“ gefeiert. Das wunderschöne, sonnige Wetter hat es möglich gemacht, dass auf der Dachterrasse Schiffchen fahren und Piratenhüte gebastelt werden konnten. Das Highlight des Nachmittags waren die Glitzertattoos. Auch die Tombola war ein voller Erfolg, was auch an den Sponsoren der Tombolapreise, dem Eis-Café Il Gelato, blumobil by Peter Meier, europafoto Vaterstetten, dem Minigolf-Vaterstetten, A. Datzer Abbruch-Erdbau-Container, der Apotheke am Bahnhof in Vaterstetten und „Der Buchladen“ in Vaterstetten, lag. Vom Erlös der Tombola darf sich jede Krippengruppe etwas Neues wünschen, Spielsachen, Bastelsachen oder vielleicht ein neues Dreirad…  


Die „neue“ Alte Post

Am gestigen Sonntag feierte die Alte Post Wiedereröffnung – ab Donnerstag hat das Gasthaus, ein „historisches Juwel“ unserer Gemeinde, wieder geöffnet. Bei den Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum konnten sich die Besucher ein Bild der neu gestalteten Gasträume machen.


Marktfest soll Besucher anlocken

Der Wochenmarkt läuft nicht richtig. Aus diesem Grunde wurde kürzlich eine Arbeitsgruppe gegründet. Eine erste Maßnahme ergreift nun die Gemeindeverwaltung: Mit einem Marktfest am kommenden Donnerstag sollen Besucher akquiriert werden.


Bücherei: Bald mit dem ganzen Landkreis vernetzt

Über die Fernleihe kann man sich schon jetzt Bücher anderer Bibliotheken in Deutschland über die Gemeindebücherei bestellen. Mit einem neu gegründeten Büchereinetzwerk sorgen die Landkreisbüchereien nun für ein noch besseres Leseerlebnis: Demnächst soll es einen gemeinsamen Online-Katalog geben. Medien der teilnehmenden Büchereien kann man dann ganz einfach in Vaterstetten bestellen.


Barrierefrei zur vhs und Musikschule

Die Pfingstferien wurden genutzt, um die Rampe für Rollstuhlfahrer vorm Gebäude der Musikschule und Volkshochschule Vaterstetten fertigzustellen. Das freut den Leiter der Musikschule, Bernd Kölmel, und den Geschäftsführer der VHS Vaterstetten, Dr. Helmut Ertel, sehr.


Trotz Besucheransturms geflüchtet

  Am 02.06.2018, zwischen 11 und 12 Uhr, ereignete sich in der Tiefgarage des beliebten Möbelhauses Segmüller, eine Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Täter gegen den geparkten grauen Audi A4 eines 43-jährigen Besuchers aus Haar. Anschließend entfernte sich der Unbekannte von der Unfallstelle. Wer diesbezüglich Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 08121-99170 bei der Polizei in Poing zu melden.  



3 Tage Glas erleben

Im Juni 2018 feiern Nina und Stephen Thorp mit ihrem Glasstudio „Freeform Glas“ 25 jähriges Jubiläum. Dass jemand Anfang der 1990er Jahre den Mut hat, sich mit einem Heißglasstudio selbständig zu machen, ist schon erstaunlich genug – dass dieses Glasstudio auch nach 25 Jahren noch erfolgreich arbeitet und ein Ende dieser erfolgreichen Arbeit nicht in Sicht ist, kann nur mit der Qualität der Erzeugnisse und dem Ehrgeiz, der Begeisterung seiner Betreiber erklärt werden.   Nina Thorp, Jahrgang 1963, geht nach dem Abitur an die Glasfachschule Kramsach in Österreich, um das Glasgravur-Handwerk zu erlernen; sie erhält zum Abschluss den Gesellenbrief. Dann studiert sie am West Surrey College of Art & Design im südenglischen Farnham 3D-Design mit Schwerpunkt Glas, beendet mit dem Bachelor of Arts. Stephen Thorp, 1967 in Stalybridge in Großbritannien geboren, studiert ebenfalls 3D-Design (Glas & Keramik), im nordenglischen Sunderland schließt er die Ausbildung ebenfalls mit dem Bachelor ab. 1990 kreuzen sich ihre Wege auf den Bermuda Inseln. Im dortigen Bermuda Glassblowing Studio arbeitet Stephen seit April und lernt Nina kennen, die im Oktober 1990 dort als Glasmacherin anfängt. Im November 1991 kehren beide nach Europa zurück. Nach vier Wochen Aufenthalt in Deutschland und weiteren vier Wochen in England treffen sie die Entscheidung, sich in Deutschland mit einem gemeinsamen Heißglasstudio selbständig zu machen:   Im April 1992 finden sie in Weißenfeld, östlich von München, auf einem Bauernhof die idealen Räumlichleiten dafür und im Januar 1993 geht nach der Überwindung etlicher bürokratischer Hindernisse der Schmelzofen in Betrieb. Eine große Vielfalt an massiven Glasobjekten in künstlerischen Kleinserien entsteht, allen voran die Briefbeschwerer, die in zahlreichen Farben, Größen und vielfältigen Mustern mit Bändern, Wirbeln und anderen dreidimensionalen Effekten zum Programm gehören und rasch einen Kundenstamm finden.   Der Vertrieb der hochwertigen Glasarbeiten erfolgt hauptsächlich durch den direkten Verkauf auf gehobenen Kunsthandwerkermärkten und Endverbrauchermessen. Der Kontakt zu den Kunden ist den Glasleuten wichtig, das Feedback treibt sie an.   1996 erobern sich Stephen und Nina Thorp ein weiteres Arbeitsfeld im Bereich der Glaskunst: Sie belegten im äußersten Norden Schottlands einen Kurs in der Sandguss-Technik. Geleitet wird dieser Kurs vom Schweden Bertil Vallien, dem „Erfinder“ und Altmeister dieser Glasverarbeitung. Das glühend heiße Glas wird in eine eigens vorbereitete Sandform gegossen und in einem Kühlofen mehrere Tage langsam abgekühlt. Die spielerischen Elemente, die der Sand beim Gestalten bietet, gibt ihnen die Möglichkeit, die eigene Formensprache direkt umzusetzen. Die vom Sandabdruck raue Oberfläche des fertigen Glasobjekts wird teilweise durch Schleifen und Polieren transparent gemacht. Das Zusammenspiel von konstruierter Form, von Farben und von einer eher unruhigen Oberfläche macht den Reiz dieser Objekte aus. Mit diesen Sandguss-Arbeiten beteiligen sie sich an Ausstellungen in Museen und Galerien, 2001 werden sie in die Glasfachschule Zwiesel eingeladen, um den Schülern in einem fünftägigen Workshop die Sandguss-Technik nahe zu bringen. 2004 folgt die Einladung zum 7. internationalen Glassymposium ins thüringische Lauscha, wo sie als vorführende Künstler am Glasschmelzofen die Sandgusstechnik präsentieren und 2005 nehmen sie mit einigen großen Arbeiten an einer Sandguss-Ausstellung im Glasmuseum Immenhausen teil.   Die Arbeit am Ofen, der…