Glasfaser: Zukunft ungewiss

 

 

Mit Ende Juli ist die Unterzeichnungsphase für einen Glasfaseranschluss zuende gegangen – die benötigte Quote von 40% wurde nicht erreicht. Auf Nachfrage gibt es seitens der Vertriebsfirma nur vage Aussagen – man sei derzeit in einer Prüfung.

40% – das klingt hoch, ist es auch: Nur wenn 40 % aller ansässigen Haushalt der Firma echtschnell ihr Interesse vertraglich versichern, kann der Ausbau gestemmt werden, so die Aussage der Firma. Erreicht wurde die Quote zum Monatsende August nicht.

Wie es weitergeht, ist unklar. Derzeit befinde man sich in einer „Auswertungsphase“, wie das Unternehmen auf VaterstettenFM-Anfrage mitteilt. Aussagen zur Zeitplanung und zu einer eventuellen Verzögerung wollte man uns gegenüber nicht treffen. Diese Phase soll laut dem Vertriebsleiter noch gut 1,5 Wochen in Anspruch nehmen. Das Ergebnis werde dann den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert.

Unterdessen wirbt die Firma weiter um Abschlüsse: „Also liebe Vaterstettener, falls Sie sich tatsächlich noch nicht für das Internet der Zukunft entschieden haben, sollten Sie das noch schnell nachholen“ heißt es auf der Unternehmens-Website. Die kostenfreien Hausanschlüsse biete man weiterhin an.

Update 20.9.:

Wie in der gestrigen Gemeinderatssitzung bekannt wurde, haben nur 4% anstelle der Online angegeben 13% der Haushalte einen Vertrag abgegeben. Bei den 13% handle es sich laut echtschnell um Interessensbekundungen. Für gescheitert möchte man das Projekt jedoch nicht erklären.

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