Ingelsberger siegreich in Budapest

Bereits am Donnerstag, 5. Mai ging die doch sehr lange Reise für den Voltigierverein Ingelsberg (VVI) nach Ungarn los. Neben den Einzelvoltigierern, mit an Board auch das erste Team des VVIs, um nach verletzungsbedingter Pause nun endlich in die Saison 2016 starten zu können.

Prinzipiell ein Pflichtstart, denn es gehört zum Sichtungsweg der Seniorenteams an einem internationalen Wettbewerb teilzunehmen, jedoch suchte man sich bewusst gerne das CVI*** in Budapest aus, denn das Sightseeing sollte nicht zu kurz kommen. Alexander Hartl, Trainer des Erfolgteams fasste das CVI zusammen und meinte: „Klar, muss sich das Team nun erst wieder an Turnierluft gewöhnen und die Leistungen müssen bis zur eigentlichen Sichtung noch an Sicherheit gewinnen, aber mit diesem – nennen wir es Einlaufturnier, bin ich schon ganz zufrieden.“ Die Verletzungen wären fast ausgeheilt und Luft nach oben gibt es definitiv noch, betont Teamchef Hartl, der den Sieg noch nicht zu hoch einstufen will. Immerhin will die T1 dieses Jahr im August zur WM, was heisst, dass man die komplette Konkurrenz des Kaders, wie den Dauerrivalen aus Neuss oder dem neuen Team aus Köln keine Chance bieten darf. Lazio, der dänische Wallach des ersten Teams präsentierte sich bereits in guter Verfassung und wird einen der wichtigsten Faktoren im Kampf um die WM Tickets darstellen. Die Pferdenoten zählen 20% von der Endnote, jedoch geht ohne Lazio eigentlich gar nichts, da ist sich das Team sicher.
Zufreiden beendete die T1 ihr erstes CVI im der Saison 2016 und freut sich auf eine große Show in Wels (Tickets online zu erhalten) und das nächste internationale Turnier in Wien in den nächsten zwei Wochen.
Gewohnt souverän präsentiere sich Gregor Klehe und siegte nach vier Umläufen vor Tschechien und Vereins-, sowie Teamkollegen Jannik Liersch. Beide starteten auf Routine Adlon an der Longe von Hartl. Beide mit komplett neuer Choreographie und schon vielversprechender Pflichtleistung. Das Juniorprogramm besteht immer aus zwei Pflichten und zwei Küren.
In doppelter Mission war nicht nur Adlon unterwegs sondern auch Regina Burgmayr, die neben dem Team auch im Einzel am Start war. Nach ihrer Verletzung sorgte sie für eine Überraschung und erturnte sich ihren ersten internationalen Sieg. Zum Thema Cleopatra in der Kür zeigte sie gute Leistungen und toppte diese aber im Technikprogramm zum Thema „Mitternacht“. Mit insgesamt 6 Zehnteln Vorsprung siegte sie, wie einst ihr Trainer Hartl vor fast 30 Jahren zum ersten Mal in Ungarn. „Es waren drei gute Runden, ich bin froh endlich mit meinem Pferd Adlon zu harmonieren“ , meint die Ingelsbergerin, die sich auf die weitere Saison freut und dennoch an einer Leistungssteigerung arbeiten wird, denn auch sie hat die Möglichkeit auf ein WM Ticket.
Wohlauf sind am Montag früh um 4h alle zurückgekommen um bis Mittwoch Kraft zu tanken, ehe es auf die Show nach Wels bzw. die Sichtung zur deutschen Meisterschaft nach München-Riem im Rahmen von Pferd International , diesen Donnerstag geht.

Regina Burgmair (2015) Foto: Verein

Regina Burgmair (2015) Foto: Verein

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