Speicheranlage selbt gebaut: keine gute Idee

Eine komplexe Stromspeicheranlage, bestehend aus 16 LKW-Batterien und 32 Pkw-Batterien,  die ein 47jähriger Elektriker im Garten seines gemieteten Hauses an einer Außenwand des Schuppens montiert hatte, entzündete sich am Freitagnachmittag.

Etwa ein Drittel der Batterien wurde zerstört und mussten in einem eigens von den Feuerwehrleuten der Feuerwehr Vaterstetten bereitgestellten Spezialbehälter geladen werden, um das Austreten von giftiger Säure zu verhindern.

Der Grund der Entzündung konnte bislang noch nicht geklärt werden. Es wird von einem Kurzschluss an einem der Kabel ausgegangen. Die Ursache des möglichen Kurzschlusses muss noch ermittelt werden. Eventuell wurde eines der Kabel beim Einbau beschädigt oder von einem Nagetier angefressen.

Der Schaden an dem Schuppen, an dem die Speicheranlage, Marke Eigenbau, befestigt war, wird auf ca. 3000 EUR geschätzt. Der Schaden an der Anlage auf etwa 10.000 EUR.

Verletzt wurde niemand. Im Einsatz befand sich die Feuerwehr Vaterstetten mit 22 Mann. Gegen den Elektriker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

 

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