Gemeinsam für ein Europa

Die VHS lud am vergangenen Freitag zusammen mit der Europa-Union Ebersberg zu einer Podiumsdiskussion mit politischen Vertretern. Das Thema:  Die anstehende Europawahl. In einem Punkt waren sich die anwesenden politischen Vertreter einig: Man Die Haltung pro Europa. Entsprechend gesittet lief die Diskussion ab.

Nach einer Begrüßung durch Trompeter der Musikschule begrüßte VHS-Geschäftsführer Helmut Ertel die teilnehmenden Politiker – geladen waren die Verteter Nikolaus Kraus (FW), Robert Harrison (FDP), Benedikt Flexeder (CSU), Korbinian Rüger (SPD), Thomas von Sarnowski (Grüne) und Eric Bourguignon (Die Linke). Eines fiel gleich auf und war den Diskutanten sichtlich peinlich: Während woanders eine parlamentarische Frauenquote gefordert wird, betrug sie am Freitag 0 %, was den Kandidaten merklich peinlich war.

Immer wieder betonten die Kandidaten, wie wichtig es sei, für ein Europa zu kämpfen – und zur Wahl zu gehen. Die unterschiedlichen Positionen kristallisierten sich anfangs sehr vage heraus, Unterschiedliche Haltungen zu Themen wie der Sozial- oder Sicherheitspolitik gab es dann aber doch. Unterbrochen wurde die Einigkeit von einer Zuschauerfrage bezüglich europakritischer Parteien: Warum erhalten diese immer mehr Zuspruch? In ihren sehr kurzen Redezeiten stellten die Kandidaten Vermutungen hierzu an. Die wohl stärkste europakritische Kraft – die AfD – kam am Freitag hingegen nicht zu Wort. Vermutlich wäre die Runde mit ihrer Beteiligung hitziger geworden.

Die Diskussion zum nachträglich Anschauen gibt es bei der vhs:

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