Falsche Beamte rufen an

Die Polizei Poing erhielt am Abend des 06.08.2020 ein halbes Dutzend Hinweise darüber, dass sich in Privathaushalten angebliche Polizeibeamten via Telefon gemeldet hätten. Die Anrufer gaben sich dabei als Angehörige der PI Poing aus und versuchten die Anwohner im Bereich Vaterstetten durch angeblich stattgefunden Einbrüche zu verunsichern. Die Anrufer erzählten, dass eine Einbrecherbande festgenommen worden wäre, jedoch noch mindestens ein Bandenmitglied auf freiem Fuß sei. Bei den Festgenommenen sei ein Zettel mit der Anschrift des nun Geschädigten aufgefunden worden, welcher als mögliches nächstes Einbruchsopfer ins Visier der angeblichen Einbrecherband fallen könnte. Daraufhin wurde die Anwohner über etwaige Bankschließfächer, Wertgegenstände und Barvermögen ausgefragt. Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen entstand noch keinerlei Vermögensschaden. Die Polizei Poing weißt in diesem Zusammenhang mit Nachdruck daraufhin, dass die Polizei nur in Ausnahmefällen bei Bürgern zu Hause anruft. In diesem Zusammenhang werden jedoch auf keine Fall Fragen zur Vermögenssituation der Bewohner oder deren Bankschließfächer gestellt. Auch wird die Polizei nie vorbeikommen um Wertgegenstände gegen Diebstahl von zu Hause abzuholen. Weitere Opfer der besagten Anrufe sollen sich bei der Polizei Poing unter 08121/99170 melden.    

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Umfahrung: Parteien uneinig

Der Planfeststellungsbeschluss vom 15. Juli zur Ortsumfahrung hat bei den Parteien unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Es fallen Begriffe wie „menschenverachtend“ und „unverantwortlich“ und „Beratungsresistenz“.

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Betrunken E-Scooter gefahren

Am 02.08.2020 gegen 02:30 Uhr wurde in der Vaterstettener Straße in Baldham ein 43-jähriger aus dem Landkreis Ebersberg kontrolliert, der mit seinem E-Scooter unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde durch die Beamten deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,56 Promille. Der Fahrzeugführer wird sich wegen der begangenen Ordnungswidrigkeit verantworten müssen. Ihn erwarten ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Die Polizeiinspektion Poing weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass für Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen die gleichen Promille-Grenzen gelten, wie für Autofahrer.

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