Die Kandidaten der Grünen stellen sich vor

Kommende Woche ist es soweit: Gemeinderatswahl. Während der Fokus oft auf der Bürgermeisterwahl liegt, lohnt es sich, einen Blick auf die 173 Kandidaten für den Gemeinde zu werfen. Heute stellen sich vor: Die Kandidaten der Grünen.

Um jeden Kandidaten eine gleiche Chance zu geben, haben wir die Reihenfolge der Kandidaten unter allen Einreichungen ausgelost. So kann zum Beispiel der fünfundzwanzigste Listenkandidat als Erster vorgestellt werden. Auch die Reihenfolge der Listen haben wir im Vorfeld ausgelost. Von allen Parteien haben wir Einreichungen erhalten, außer von der AfD.

Hier geht es zu den weiteren Steckbriefen:

Montag: FDP

Mittwoch: CSU

Donnerstag: SPD

Freitag: FW (Link folgt)

Einen genaueren Blick hat das VaterstettenFM-Team auf die Bürgermeisterkandidaten geworfen. Sollten Sie noch unentschlossen sein oder sich einfach informieren wollen, probieren Sie unseren Vaterstett-O-Mat aus.

Heute stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen vor. Mit dabei: Stefan Ruoff, Gerd Baldermann, Elisabeth Mundelius, Axel Weingärtner, Johannes von der Forst, Lothar Pickelmann, Katrin Pumm, Thomas Mair, Ulrike Pfeiffer, Christina Niedermayer und David Göhler.

Stefan Ruoff – Gärtnermeister aus Vaterstetten – Listenplatz 6

Man kennt mich: durch meine vielfältige Teilnahme am Vereinsleben, 33 Jahre selbstständige Tätigkeit, als Landschaftsgärtner im Gemeindegebiet, 21 Jahre als Kommunalpolitiker

Darum möchte ich Gemeinderat werden: mit meiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung (21 Jahre) möchte ich die neue hoffentlich große GRÜNE Fraktion unterstützen. Als Selbstständiger im grünen Bereich möchte ich im Gemeinderat weiterhin  mit meinem Fachwissen zur Verfügung stehen.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Heimat, Vielfalt, Grün

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: preisgünstiger Wohnraum, attraktive Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen

Das mag ich an unserer Gemeinde: vielfältiges Vereinsleben, der Gartenstadtcharakter,der leider immer mehr verschwindet, meine Heimat, in der ich sehr viele Menschen kenne, die Nähe zur Stadt München

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: verbesserter ÖPNV (Taktverdichtung und Ruftaxi), Holz als klimaneutraler Baustoff bei gemeindlichen Bauvorhaben verstärkt einsetzen ökologische Flächenpflege der gemeindlichen Grünlagen zur Steigerung der Artenvielfalt, regenerative Energiequellen ausbauen, ausreichend günstiger Wohnraum

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: konsequentes ökologisches Handeln in allen Bereichen des gemeindlichen Lebens zum Erreichen der selbstgestecketen Klimaziele

Gerd Baldermann – Dipl.-Ingenieur/Beamter aus Baldham – Listenplatz 12

Foto: ©susanne-krauss.com

Man kennt mich: Seit 2006 als Verwaltungsbeirat in einer Eigentümergemeinschaft in Baldham tätig; Ehemaliger Sanitäter, bin ich als Ersthelfer bei meinem Arbeitgeber seit 2004 aktiv

Darum möchte ich Gemeinderat werden: Ich nehme halbherziges, wenig zielorientiertes Handeln in der Politik wahr, das den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft gefährdet, uns unsere Lebensgrundlage beraubt und unsere Umwelt irreversibel schädigt. Ein Umdenken muss in unseren Köpfen stattfinden. Änderungen zu etwas Besserem beginnen in unserer Gemeinde.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Lebenswert, wachsend, traditionsbewusst/modern

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Energiewende in Vaterstetten, buntes Vaterstetten, gegen Flächenversiegelung

Das mag ich an unserer Gemeinde: Im Speckgürtel von München, schnelle Erreichbarkeit der Landeshauptstadt und von Naherholungsgebieten, die Vorstellung eines Gartenstadtcharakters, lebendiges Vereinsleben, vielseitige Gastronomie, Einzelhandel noch vor Ort zu haben, VHS

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Aktive Mitgestaltung einer erfolgreichen Energiewende in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energiewende Vaterstetten. Was sachlich und wirtschaftlich machbar ist, sollte umgesetzt werden! Neuauflage Glasfaserausbau in der Gemeinde! Mitwirken an einem vernünftigen Verkehrskonzept für „alle“ Gemeindeteile“.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: Bezahlbarer Wohnraum, zunehmender Verkehr in den Ortsteilen, zunehmende Flächenversiegelung, die Infrastruktur kommt an ihre Grenzen, qualifizierte Kinderbetreuungsangebote, Angebote und Treffpunkte für Jugendliche schaffen

Elisabeth Mundelius – Gymnasiallehrerin aus Vaterstetten – Listenplatz 3

Foto: privat

Man kennt mich: von früher aus den Elternbeiräten und als Schülerlotsin, aus der Vaterstettener Pfarrei (Bücherei, Flohmärkte, Eine-Welt-Verkauf) und als Lehrerin am Gymnasium

Darum möchte ich Gemeinderätin werden: Ich glaube, dass die Gemeindepolitik in vielen Bereichen mehr Konzepte braucht, statt kurzfristig auf drängende Probleme zu reagieren, etwa bei der Finanz-, der Wohnungsbau- und Verkehrsplanung. Außerdem muss Vaterstetten seiner Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden und jeden Bürger darin unterstützen.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: sympathisch – weltoffen – zugeparkt

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Umwelt- und Klimaschutz, bezahlbaren Wohnraum, Belange aller Generationen

Das mag ich an unserer Gemeinde: Dass sie – noch! – auch Gartenstadt- und Dorfcharakter hat: Man lebt hier nicht anonym, kann, wenn man will, fast alles mit dem Fahrrad erledigen … und die vielen Initiativen z.B. Peru- und Alem-Katema-Verein, Auto-Teiler, …

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderätin bewegen/verändern: Vaterstetten wirklich zur Klimaschutzregion machen; eine Orientierung der Verkehrspolitik an Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln; keine weitere Flächenversiegelung durch große neue Baugebiete oder die unkalkulierbar teure Umgehungsstraße; Konzepte für bezahlbaren Wohnraum entwickeln und umsetzen

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: bei der hohen Verschuldung, die viele wichtige Maßnahmen verhindert; bei der Verkehrssituation: zugeparkte, verstopfte Straßen, weil viel zu viele Leute mit dem Auto fahren, was auch die hindert, die das Auto nötig brauchen; bei den Wohnpreisen

Axel Weingärtner – Lehrer aus Vaterstetten – Listenplatz 4

Man kennt mich: seit 12 Jahren Gemeinderat, GRÜNEN-Fraktionssprecher, katholische Kirche, Kirchenchor, Verwaltungsrat im KU GEV, Alem-Katema-Partnerschaft

Darum möchte ich Gemeinderat werden: Gerade, weil immer mehr Menschen in unserer Gemeinde zusammenleben, möchte ich mich auch weiterhin für ein offenes, lebendiges, ökologisches und soziales Vaterstetten einsetzen. Alle Menschen in jeder Lebenssituation sollen mitgenommen werden.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Schön, lebendig, tolerant

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Bildung für Alle, nachhaltige Haushaltspolitik, Umweltpolitik

Das mag ich an unserer Gemeinde: Besonders liebe ich an Vaterstetten die Vielfalt des sozialen, kulturellen, kirchlichenund sportlichen Lebens. Hier kann jede und jeder mit anderen Menschen zusammen etwas erleben und gestalten.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Ich möchte die Energieversorgung in Vaterstetten deutlich ökologischer gestalten, Geothermie, Photovoltaik und Windkraft voranbringen. Ich möchte das soziale und kulturelle Leben bewahren und ausbauen, ich möchte aber auch darauf achten, dass der Haushalt nicht aus dem Ruder läuft und wir auch künftig noch gestalten können.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: bei der Verkehrssituation, die zu viel Augenmerk aufs Auto legt; bei fehlenden Haushaltsmitteln, um ein Bürgerhaus mit Saal zu bauen; bei zu schneller Ortsentwicklung, die die Infrastruktur nicht nachkommen lässt.

Johannes von der Forst – Studiendirektor, Mitarbeiter in der Schulleitung aus Vaterstetten – Listenplatz 30

Foto: privat

Man kennt mich: Ortssprecher der Grünen in Vaterstetten, Sportvereine meiner Kinder, Lektor in der Pfarrei Vaterstetten, Nachbarschaft

Darum möchte ich Gemeinderat werden: Ich möchte Kreisrat werden, da mir die Entwicklung der Gesellschaft und unserer Umwelt sehr wichtig sind. Schon seit meiner Jugend habe ich mich für Nachhaltigkeit und Solidarität eingesetzt. Diese Anliegen möchte ich nun auch konkret in politische Entscheidungen für Vaterstetten und den Landkreis einbringen.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Aktive Bürger, Natur und Stadt, Grünes Herz

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Bildungseinrichtungen, Alternative Energie, Nachhaltiges Verkehrskonzept

Das mag ich an unserer Gemeinde: Nach dem Umzug meiner Familie von Porto (Portugal) nach Vaterstetten wurden wirhier sehr herzlich aufgenommen… obwohl wir eigentlich Franken sind. Vaterstetten ist mit seinem Schulangebot und seiner Offenheit schnell zu einer Heimat für uns und unsere Kinder geworden.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Ich möchte den Ausbau und die Ausstattung der Schulen zeitgemäß gestalten. Unsere Kinder sollen zu starken und verantwortungsbewussten Erwachsenen heranreifen. Die Politik muss deshalb Vorbildcharakter haben. Ich möchte eine klare Entscheidung fürWindenergie und Photovoltaik und den Erhalt unserer Naturflächen in Vaterstetten.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: Bereits in den letzten Jahren wurden enorme Flächen in unserer Gemeinde verbraucht, Die Umgehungsstraße um Parsdorf wäre ein weiterer massiver Einschnitt in die Natur mit enormen Kosten. Das muss verhindert werden!

Lothar Pickelmann – Heilerziehungspfleger in Rente aus Vaterstetten – Listenplatz 24

Man kennt mich: als seit dem ersten Lebensjahr ortsansässigen Gemeindebürger.

Darum möchte ich Gemeinderat werden: Um einen Richtungswechsel mitzugestalten, der unumgänglich geworden ist, hin zu einer Gesellschaft, die wieder Werte hat, welche von Bedeutung sind, weg vom reinen Materialismus, dessentwillen mit dem Totschlagsargument „Arbeitsplätze erhalten“ der Planet geopfert werden soll.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Vorstadt- Zuzugsgebiet- teils noch ländlicher Charakter

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Verkehrsberuhigung, Einhalt dem grenzenlosen Wohnungsbauprofit, Grünflächenerhalt

Das mag ich an unserer Gemeinde: Dass es immer noch kleine Geschäfte gibt, dass es noch einen Grundstock an „Einheimischen“ gibt, S-Bahnverbindung zur Großstadt, viele Grünflächen mit umliegenden Wäldern und Feldern, dass mir alles vertraut ist, weil ich hier aufgewachsen bin.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Ich würde mich dafür einsetzen, dass in der Gemeinde SUVs beschränkt würden, da ich es für völlig unnötig halte, dass so große Fahrzeuge im innerörtlichen Verkehr alle anderen Verkehrsteilnehmer behindern. Ausbau von Fahrradwegen. Förderung des Erhalts kleiner Geschäfte. Erhalt von Grünflächen. Einschränkung von Bauvorhaben ohne Ende.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: im grenzenlos gewordenen Verkehr, im ständigen Erweitern von Bauflächen und der damit verbundenen Versiegelung von erhaltenswerter Landschaft.

Katrin Pumm – Betriebswirtin aus Parsdorf – Listenplatz 2

Foto: privat

Man kennt mich: Pfarrverband Vaterstetten – Kuratie Neufarn, Verkehrsweghelfer, Asylhelferkreis

Darum möchte ich Gemeinderätin werden: Ich möchte mich aktiv in meiner Gemeinde einbringen und bei wichtigen Themen mitgestalten, die uns alle angehen.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Vielfältig, grün, lebenswert.

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum, Chancengleichheit.

Das mag ich an unserer Gemeinde: In der Gemeinde Vaterstetten gibt es ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen und ein großes ehrenamtliches Engagement.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderätin bewegen/verändern: Ich möchte mich dafür einsetzen, dass bei allen Entscheidungen verschiedene Blickwinkel eingenommen werden und besonders Menschen berücksichtigt werden, die ihre Stimme nicht erheben (können).

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: beim Thema Verkehr. Hier wird noch zu wenig für Fußgänger und Radfahrer getan.

Thomas Mair – Ingenieur aus Baldham – Listenplatz 8

Man kennt mich: siehe mein Beitrag im Lebendigen Vaterstetten (09-2019) zum Thema Werbung und Kosum

Darum möchte ich Gemeinderat werden: energische Energiewende vor allem die Tiefengeothermie auch in VaterstettenVerhaltensänderung zu neuer Bescheidenheit in Verwaltung und Konsum Bayerisches Naturschutzgesetz in Vaterstetten umsetzen.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Im Speckgürtel von München und doch im Grünen, sehr unterschiedliche Ortsteile, sonnige Lage

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Tiefengeothermie

Das mag ich an unserer Gemeinde: beneidenswerte Wohnlage, kompetente Bürger*innen, gutes Sport- und Freizeitangebot.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Tiefengeothermie in Vaterstetten unumkehrbar aufbauen; neue Verkehrspolitik

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: Das Grün in Vaterstetten verschwindet zunehmend und der Verkehr (Auto, Bahn, Flugzeug)

Ulrike Pfeiffer – Dipl.-Ing. Architektin aus Parsdorf – Listenplatz 5

Man kennt mich: im Kunstverein Ebersberg

Darum möchte ich Gemeinderätin werden: Ich möchte an einem Zukunftskonzept für unsere Gemeinde mitwirken. Die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete sollte nach einem nachhaltigen sozial gerechten Plan entwickelt werden, der auch zukünftigen Generationen Raum für Entwicklung lässt.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Zusammenleben ohne Spannungen.

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum, Lebensraum für alle Generationen

Das mag ich an unserer Gemeinde: Den dörflichen Charakter der Ortschaften, den weiten Blick über die Felder bis zuden Bergen und den Wald. Die Nähe zu München, und dennoch Ruhe, gute Luft, und die Möglichkeit ohne Auto in die Natur zu kommen.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Keine weitere Flächenversiegelung durch neue Straßen, stattdessen viel stärkere Bemühungen für Alternativen zum Autoverkehr. Keine neuen Wohngebiete auf die grüne Wiese, stattdessen besser Bauen in der Mitte Klimaschutzstrategien und Konzepte zur Energiewende, die Gemeinde als Vorbild.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: bei einer fehlenden nachhaltigen Zukunftsvision mit solidem Haushalt. Es werden zu viele Projekte versprochen, die nicht finanzierbar sind auf Kosten der nachfolgenden Generationen.

Christina Niedermayer – Gymnasiallehrerin a.D. aus Baldham – Listenplatz 11

FOTO! URHR

Man kennt mich: durch preisgekrönte ökologische Aktivitäten mit Schülern des Gymnasiums Grafing, dessen Umweltbeauftragte ich war.

Darum möchte ich Gemeinderätin werden: Ich möchte eine „enkeltaugliche“ Politik vor Ort mitgestalten, die bei allenEntscheidungen, Klim

Foto: ©susanne-krauss.com

a-, Ressourcen- und Artenschutz berücksichtigt. Ich sehe Defizite im Ausbau regenerativer Energien und bei der Entschleunigung des Verkehrs. Der Gentrifizierung der Gemeinde ist durch kluge Wohnbaupolitik Einhalt zu gebieten.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: Gartenstadt – ausufernde Flächenversiegelung – Gentrifizierung

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Erhalt des Gartenstadtcharakters – klimafreundliche Mobilität – regenerative Energieerzeugung   

Das mag ich an unserer Gemeinde: Das viele Grün (angenehmeres Kleinklima bei Hitze, Rückzugsmöglichkeit für Tiere); die Nähe zu München mit guter Anbindung an den ÖPNV (gilt leider nur für Vaterstetten); die bürgernahe Verwaltung (Müllmanagement – Gehwegräumung/-reinigung – Ortsverschönerung).

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderätin bewegen/verändern: klimafreundliche Mobilität fördern (Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV); den Ausbau regenerativer Energien forcieren; bezahlbaren Wohnraum z.B. für Altenpfleger/innen, Erzieher/innen … schaffen; die Baumschutzverordnung erhalten, aber akzeptabler gestalten.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: Im Bereich der Mobilität müssen Gefahrenstellen und Hemmnisse für Radfahrer und Fußgänger (Kinder und Senioren!) beseitigt, die Dörfer an den ÖPNV angebunden werden; Die Ausweisung neuer Gewerbegebiete muss unterbleiben.

David Göhler – Redakteur und Texter aus Vaterstetten – Listenplatz 1

David Göhler Foto: Leon Öttl

Man kennt mich: Von der Vaterstettener Auto-Teilern, vom Repair-Kaffee im OHA, als Beirat vom AWO-Kindergarten, als Bürgermeisterkandidat der Grünen, als Hobby-Musiker

Darum möchte ich Gemeinderat werden: Mit ist wichtig, dass sich die Gemeinde stärker um die Themen Energie- undKlima, Verkehr mit Schwerpunkt Fuss- und Fahrradfahrer sowie ÖPNV kümmert. Hier wurde in der Vergangenheit zu viel verschlafen und durch die bisherigen Mehrheitsverhältnisse abgeblockt. Das will ich ändern.

Die Gemeinde in drei Wörtern würde ich wie folgt beschreiben: weltoffen, verkehrsüberlastet, engagiert

Für die folgenden Themen möchte ich mich besonders einsetzen: Verkehrskonzept-Entwicklung, Solar-, Wind- und Geothermie, geförd. Wohnraum

Das mag ich an unserer Gemeinde: Ich finde, dass die wir in der Gemeinde ein sehr hohes Niveau an öffentlicherInfrastruktur mit guten Schulen, vielen Kita-Plätzen und sehr vielen, engagierten Vereinen haben. Außerdem herrscht ein sehr gutes Miteinander in der Bevölkerung.

Das Folgende möchte ich in meiner Zeit als Gemeinderat bewegen/verändern: Erreichung der Meilensteine für die Klimaziele 2030: mehr Solar-Anlagen auf Dächern und Freiflächenanlagen, Errichtung von Windrädern, Geothermie auf den Weg bringen; Fahrradwege und Fahrradstraßen, die den Autoverkehr zurückdrängen, engere ÖPNV-Taktung, günstigen Wohnraum für Normalverdiener schaffen.

Der Gemeindepolitische Schuh drückt für mich am meisten: Die sehr angespannte Finanzlage, die aktuellen Mehrheitsverhältnisse, die vieles verhindern. Der viel zu starke Fokus auf den Autoverkehr (Umgehungsstraße, Stellplatzverordnung) ungelöste Baufragen (Wendelsteinschule, Gluckstraße, Gemeindebibliothek).

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